Shashuka

Shashuka

Israelischer Küche wird hierzulande immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt! Zugegeben, auch ich kenne mich da nicht wirklich aus – für mich jedoch ein Grund mehr, mich öfter daran zu versuchen. Shashuka ist in diesem Zusammenhang ein guter Einstieg. Das beliebte Frühstück aus Paprika, Tomaten und Ei ist schnell und unkompliziert zubereitet, schmeckt einfach großartig und ist vielfältig variierbar. Dieses Rezept verwendet Ziegenkäse, es lassen sich aber auch andere Gemüse oder Hackfleisch verwenden. Die israelische Shashuka ist allerdings i.d.R. vegetarisch, damit man – gemäß den jüdischen Speisegesetzen – einen Milchkaffee dazu trinken kann.

Für 4 Personen:

  • 6-8 rote Paprika, je nach Größe und Hunger
  • 8-12 Tomaten, dito
  • 150g Ziegenkäse
  • 1 rote Zwiebel
  • 1-4 Knoblauchzehen, je nach Geschmack
  • 2 TL mildes Paprikapulver
  • 1 TL Rauchpaprika
  • 1 TL Cumin
  • etwas Chilipulver oder eine frische, rote Chili
  • 4 Eier
  • Olivenöl
  • ggf. etwas frisch gehackte Petersilie
  • zum Abschmecken: Pfeffer, Salz, Zitronensaft

Die Paprika vierteln, putzen und quer in Streifen schneiden. Falls man eine frische Chili verwendet, diese quer in Streifen schneiden und zu den Paprikastreifen geben. Die Tomaten achteln. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden oder einfach mit den Fingern zerbröseln (je nach Konsistenz). Ausreichend Olivenöl (~ 4 EL) in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mitdem Knoblauch glasig braten. Paprika dazu geben und ebenfalls kurz anbraten. Dann die Tomaten dazugeben, salzen und die entstehende Flüssigkeit verkochen lassen, bis eine angenehm „soßige“ Konsistenz erreicht ist. Die Pfanne nicht abdecken, denn die Flüssigkeit soll ja verdunsten.

Mit Paprikapulver, Rauchpaprika, ggf. dem Chilipulver und dem Cumin würzen und mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Dann mit einem Löffel je eine Kuhle in das Gemüse drücken und ein Ei hineingeben. Jetzt nicht mehr umrühren! Die Eier stocken lassen – fertig!

Dazu serviert man frisches Brot. Eingangs sagte ich, dass man zum Frühstück eine Milchkaffee dazu trinkt, ich persönlich kann mich mit der Geschmackskombination herzhaft – kaffee/süß/milchig so gar nicht anfreunden und trinke lieber einen Tee dazu.


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